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		<title><![CDATA[Sonett-Forum - Susan Evance]]></title>
		<link>https://sonett.fontane-place.de/</link>
		<description><![CDATA[Sonett-Forum - https://sonett.fontane-place.de]]></description>
		<pubDate>Sat, 27 Jun 2026 16:40:48 +0000</pubDate>
		<generator>MyBB</generator>
		<item>
			<title><![CDATA[Vorwort]]></title>
			<link>https://sonett.fontane-place.de/showthread.php?tid=1663</link>
			<pubDate>Sun, 18 Oct 2009 08:22:18 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://sonett.fontane-place.de/member.php?action=profile&uid=1">ZaunköniG</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://sonett.fontane-place.de/showthread.php?tid=1663</guid>
			<description><![CDATA[Leider konnte ich bisher keine Biografie von Susan Evance auftreiben, aber dafür ein Paar Gedanken von James Clark aus dem Vorwort ihrer "Poems" von 1808.<br />
<br />
<br />
<blockquote class="mycode_quote"><cite>Zitat:</cite><div style="text-align: center;" class="mycode_align">ADVERTISEMENT<br />
BY<br />
THE EDITOR</div>
<br />
     TO introduce the following poems to the attention of the public, will require very few observations. - In the present day of literary light and liberality, it is a rare circumstance if merit of any kind long escape notice and approbation. - The sentiments diffused through the following compositions, as well as the style and language in which they are written, will, I conceive, at least please the ear; may they affect and amend the heart. <br />
     The melancholy strain of some pieces in the following collection, has a sanction in the mournful Sonnets of Charlotte Smith; but this excess of feeling, though often highly interesting, ought to be seldom or never admitted. - I know of no situation in life in which it can be right to indulge the petrifying gloom of lonely wretchedness, or the deep horror of wild despair. - The afflictions which <br />
we are called to endure, are to be regarded by us as the acts of a merciful and affectionate Being, calculated to teach us important lessons of virtue, and to prepare us for a happier state of existence. <br />
     If the satisfaction and pleasure I have enjoyed in the perusal of these poems, shall, by their publication, be more generally diffused, I shall rejoice to have employed my influence in bringing them before the public.<br />
<br />
<br />
<div style="text-align: right;" class="mycode_align">JAMES CLARKE.<br />
Organford - Dorset, 20th Oct. 1808</div></blockquote>
<br />
<br />
Ich versuche auch mal eine Übertragung:<br />
<br />
<br />
<div style="text-align: center;" class="mycode_align">VORWORT  DES  HERAUSGEBERS<br />
ZU DEN „POEMS“<br />
ERSCHIENEN 1808</div>
<br />
Zur Einführung in die folgenden Gedichte um die Aufmerksamkeit des Publikums zu erreichen, werden einige wenige Bemerkungen genügen. Zur gegenwärtigen Zeit von literarischem Licht und Freiheit ist es ein seltener Umstand wenn sich Verdienste jeder Art lange der Beachtung und Zustimmung entziehen. - Die Gefühle schimmernd durch die folgenden Kompositionen so klar wie die Sprache und der Stil in welcher sie geschrieben sind, werden, wie ich meine, dem Ohr gefallen. Mögen sie auch das Herz erreichen. <br />
     Die Melancholie einiger Stücke in der folgenden Sammlung hat ihre Entsprechung in den elegischen Sonetten von Charlotte Smith; aber dieses Übermass an Gefühl, wenn auch oft sehr interessant, sollte selten oder nie zugelassen werden. - Ich kenne keine Situation im Leben, die in dem die versteinernde Düsternis des einsamen<br />
Elends zu frönen richtig sein kann, oder das tiefe Entsetzen wilder Verzweiflung. - Die Leiden, die uns bestimmt sind, sind als ein Akt eines barmherzigen und liebenden Seins, uns aufgegeben als wichtige Lehren der Tugend, um uns auf eine glücklichere Existenz vorzubereiten anzusehen. <br />
     Wenn sich die Zufriedenheit und Freude, die ich bei der Sichtung dieser Gedichte genossen habe durch Ihre Publikation allgemein verbreiten werden, muß ich mich glücklich schätzen um meinen Beitrag, sie vor die Öffentlichkeit zu bringen.<br />
<br />
<br />
<div style="text-align: right;" class="mycode_align">JAMES CLARKE.<br />
Organford - Dorset, 20th Oct. 1808</div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Leider konnte ich bisher keine Biografie von Susan Evance auftreiben, aber dafür ein Paar Gedanken von James Clark aus dem Vorwort ihrer "Poems" von 1808.<br />
<br />
<br />
<blockquote class="mycode_quote"><cite>Zitat:</cite><div style="text-align: center;" class="mycode_align">ADVERTISEMENT<br />
BY<br />
THE EDITOR</div>
<br />
     TO introduce the following poems to the attention of the public, will require very few observations. - In the present day of literary light and liberality, it is a rare circumstance if merit of any kind long escape notice and approbation. - The sentiments diffused through the following compositions, as well as the style and language in which they are written, will, I conceive, at least please the ear; may they affect and amend the heart. <br />
     The melancholy strain of some pieces in the following collection, has a sanction in the mournful Sonnets of Charlotte Smith; but this excess of feeling, though often highly interesting, ought to be seldom or never admitted. - I know of no situation in life in which it can be right to indulge the petrifying gloom of lonely wretchedness, or the deep horror of wild despair. - The afflictions which <br />
we are called to endure, are to be regarded by us as the acts of a merciful and affectionate Being, calculated to teach us important lessons of virtue, and to prepare us for a happier state of existence. <br />
     If the satisfaction and pleasure I have enjoyed in the perusal of these poems, shall, by their publication, be more generally diffused, I shall rejoice to have employed my influence in bringing them before the public.<br />
<br />
<br />
<div style="text-align: right;" class="mycode_align">JAMES CLARKE.<br />
Organford - Dorset, 20th Oct. 1808</div></blockquote>
<br />
<br />
Ich versuche auch mal eine Übertragung:<br />
<br />
<br />
<div style="text-align: center;" class="mycode_align">VORWORT  DES  HERAUSGEBERS<br />
ZU DEN „POEMS“<br />
ERSCHIENEN 1808</div>
<br />
Zur Einführung in die folgenden Gedichte um die Aufmerksamkeit des Publikums zu erreichen, werden einige wenige Bemerkungen genügen. Zur gegenwärtigen Zeit von literarischem Licht und Freiheit ist es ein seltener Umstand wenn sich Verdienste jeder Art lange der Beachtung und Zustimmung entziehen. - Die Gefühle schimmernd durch die folgenden Kompositionen so klar wie die Sprache und der Stil in welcher sie geschrieben sind, werden, wie ich meine, dem Ohr gefallen. Mögen sie auch das Herz erreichen. <br />
     Die Melancholie einiger Stücke in der folgenden Sammlung hat ihre Entsprechung in den elegischen Sonetten von Charlotte Smith; aber dieses Übermass an Gefühl, wenn auch oft sehr interessant, sollte selten oder nie zugelassen werden. - Ich kenne keine Situation im Leben, die in dem die versteinernde Düsternis des einsamen<br />
Elends zu frönen richtig sein kann, oder das tiefe Entsetzen wilder Verzweiflung. - Die Leiden, die uns bestimmt sind, sind als ein Akt eines barmherzigen und liebenden Seins, uns aufgegeben als wichtige Lehren der Tugend, um uns auf eine glücklichere Existenz vorzubereiten anzusehen. <br />
     Wenn sich die Zufriedenheit und Freude, die ich bei der Sichtung dieser Gedichte genossen habe durch Ihre Publikation allgemein verbreiten werden, muß ich mich glücklich schätzen um meinen Beitrag, sie vor die Öffentlichkeit zu bringen.<br />
<br />
<br />
<div style="text-align: right;" class="mycode_align">JAMES CLARKE.<br />
Organford - Dorset, 20th Oct. 1808</div>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Susan Evance: Written on an eminence over-hanging the sea]]></title>
			<link>https://sonett.fontane-place.de/showthread.php?tid=793</link>
			<pubDate>Mon, 03 Dec 2007 08:49:31 +0100</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://sonett.fontane-place.de/member.php?action=profile&uid=1">ZaunköniG</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://sonett.fontane-place.de/showthread.php?tid=793</guid>
			<description><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Written on an eminence over-hanging the sea</span><br />
<br />
Ye rocks sublime, whose tops depending o’er<br />
The restless main, form my rude lonely seat,<br />
Where oft I listen to the solemn roar<br />
Of foaming billows, breaking at my feet;<br />
<br />
In your retreats can peace of mind be found,<br />
Contend bliss, seenely sweet repose?<br />
Ah, yes! the gales that whisper soft around,<br />
Seem like meek Pity’s voice to heal my woes.<br />
<br />
Now, while I watch the waves as on they roll,<br />
And mark their white heads at a distance rise,<br />
Peace once again returns unto my soul,<br />
And pale despair far from my bosom flies.<br />
<br />
Sweet, soothing Nature! on thy friendly breast<br />
Reposing, all my griefs are lull’d to rest.<br />
<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Auf einen hohen Felsenüberhang am Meer</span><br />
<br />
Ein hoher Felsvorsprung treibt über meinem<br />
ruhelosen Haupt aus schroffen Klippen.<br />
Wie oft sah ich die hohen Wellen kippen,<br />
schäumend untergehn in Allgemeinem.<br />
<br />
Hier such ich für die aufgewühlte Seele<br />
den Frieden, Ruhe? und Zufriedenheit?<br />
Die Winde flüstern mir von Zeit zu Zeit<br />
ein Trostwort und Verzeihen, wenn ich fehle.<br />
<br />
Nun schau ich auf die anrollenden Wogen,<br />
die sich noch einmal gischtweiß überkronen.<br />
Mein Frieden kehrt zurück, mit mir zu wohnen<br />
und all mein Kummer ist wie Dunst verflogen.<br />
<br />
In deinen Schoß, Natur, will ich mich geben<br />
und meine Sorgen werden sanft entschweben.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Written on an eminence over-hanging the sea</span><br />
<br />
Ye rocks sublime, whose tops depending o’er<br />
The restless main, form my rude lonely seat,<br />
Where oft I listen to the solemn roar<br />
Of foaming billows, breaking at my feet;<br />
<br />
In your retreats can peace of mind be found,<br />
Contend bliss, seenely sweet repose?<br />
Ah, yes! the gales that whisper soft around,<br />
Seem like meek Pity’s voice to heal my woes.<br />
<br />
Now, while I watch the waves as on they roll,<br />
And mark their white heads at a distance rise,<br />
Peace once again returns unto my soul,<br />
And pale despair far from my bosom flies.<br />
<br />
Sweet, soothing Nature! on thy friendly breast<br />
Reposing, all my griefs are lull’d to rest.<br />
<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Auf einen hohen Felsenüberhang am Meer</span><br />
<br />
Ein hoher Felsvorsprung treibt über meinem<br />
ruhelosen Haupt aus schroffen Klippen.<br />
Wie oft sah ich die hohen Wellen kippen,<br />
schäumend untergehn in Allgemeinem.<br />
<br />
Hier such ich für die aufgewühlte Seele<br />
den Frieden, Ruhe? und Zufriedenheit?<br />
Die Winde flüstern mir von Zeit zu Zeit<br />
ein Trostwort und Verzeihen, wenn ich fehle.<br />
<br />
Nun schau ich auf die anrollenden Wogen,<br />
die sich noch einmal gischtweiß überkronen.<br />
Mein Frieden kehrt zurück, mit mir zu wohnen<br />
und all mein Kummer ist wie Dunst verflogen.<br />
<br />
In deinen Schoß, Natur, will ich mich geben<br />
und meine Sorgen werden sanft entschweben.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Susan Evance: To a violet]]></title>
			<link>https://sonett.fontane-place.de/showthread.php?tid=788</link>
			<pubDate>Sun, 02 Dec 2007 04:38:32 +0100</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://sonett.fontane-place.de/member.php?action=profile&uid=1">ZaunköniG</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://sonett.fontane-place.de/showthread.php?tid=788</guid>
			<description><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">To a violet</span><br />
<br />
Spring’s sweet attendant! modest simple flower,<br />
whose soft retiring charms the woods adorn,<br />
How often have I wander’d at that hour,<br />
When first appear the rosy tints of morn,<br />
<br />
To the wild brook – there, upon mossy ground,<br />
Thy velvet form all beautiful to view;<br />
To catch thy breath that steals delicious round,<br />
And mark thy pensive smile thro’ tears of dew:<br />
<br />
But then I sigh that other Vi’lets bloom<br />
Unseen, in wilds where foot-step never trod,<br />
Find unadmir’d, unnotic’d, there a tomb,<br />
<br />
And mingle silent with the grassy sod;<br />
Ah, so the scater’d flowers of genius rise;<br />
These bloom to charm – that, hide – neglected dies.<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Veilchen</span><br />
<br />
In Frühlings Obhut, kleine, schlichte Blüte,<br />
schmückst du, voll der Bescheidenheit, den Wald.<br />
Wie oft, wenn sich das Morgenlicht versprühte<br />
ging ich zu dieser milden Stunde bald<br />
<br />
am Wildbach, auf den weichbemoosten Gründen,<br />
nur um die samtnen Blüten anzusehn,<br />
und fang’ die Düfte, die sich leicht entzünden,<br />
Die Perlen Tau, die auf den Blättern steh’n<br />
<br />
Doch dann; Ich seufze um die vielen Blüten,<br />
die ungesehen, abseits aller Wege<br />
unbewundert bleiben, die sich hüten<br />
<br />
entdeckt zu werden, grabstill ihr Gehege.<br />
Vielleicht, daß grade dies der Flor beweist:<br />
Daß sie verdichten sich aus reinem Geist]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">To a violet</span><br />
<br />
Spring’s sweet attendant! modest simple flower,<br />
whose soft retiring charms the woods adorn,<br />
How often have I wander’d at that hour,<br />
When first appear the rosy tints of morn,<br />
<br />
To the wild brook – there, upon mossy ground,<br />
Thy velvet form all beautiful to view;<br />
To catch thy breath that steals delicious round,<br />
And mark thy pensive smile thro’ tears of dew:<br />
<br />
But then I sigh that other Vi’lets bloom<br />
Unseen, in wilds where foot-step never trod,<br />
Find unadmir’d, unnotic’d, there a tomb,<br />
<br />
And mingle silent with the grassy sod;<br />
Ah, so the scater’d flowers of genius rise;<br />
These bloom to charm – that, hide – neglected dies.<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Veilchen</span><br />
<br />
In Frühlings Obhut, kleine, schlichte Blüte,<br />
schmückst du, voll der Bescheidenheit, den Wald.<br />
Wie oft, wenn sich das Morgenlicht versprühte<br />
ging ich zu dieser milden Stunde bald<br />
<br />
am Wildbach, auf den weichbemoosten Gründen,<br />
nur um die samtnen Blüten anzusehn,<br />
und fang’ die Düfte, die sich leicht entzünden,<br />
Die Perlen Tau, die auf den Blättern steh’n<br />
<br />
Doch dann; Ich seufze um die vielen Blüten,<br />
die ungesehen, abseits aller Wege<br />
unbewundert bleiben, die sich hüten<br />
<br />
entdeckt zu werden, grabstill ihr Gehege.<br />
Vielleicht, daß grade dies der Flor beweist:<br />
Daß sie verdichten sich aus reinem Geist]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Susan Evance: To autumn]]></title>
			<link>https://sonett.fontane-place.de/showthread.php?tid=786</link>
			<pubDate>Fri, 30 Nov 2007 22:20:13 +0100</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://sonett.fontane-place.de/member.php?action=profile&uid=1">ZaunköniG</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://sonett.fontane-place.de/showthread.php?tid=786</guid>
			<description><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">To autumn</span><br />
<br />
Mild pensive Autumn! how I love to stray<br />
At thy sweet season through the woody vale;<br />
And when the western orb’s declining ray<br />
Tinges thy varied foliage, hear the gale<br />
<br />
Of evening sigh among the lofty trees,<br />
And watch thy mists obscure the mountain’s height;<br />
While sportive swallows, tossing in the breeze,<br />
Collect, preparing for their distant flight.<br />
<br />
As, lovely Autumn! on thy charms I gaze,<br />
Thy soften’d charms which I so dearly prize,<br />
A thrilling tender melancholy sways<br />
<br />
My raptur’d heart, and tears suffuse my eyes.<br />
These feelings, which thy pensive hours employ,<br />
Who would resingn for all the world calls joy!<br />
<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Dem Herbst</span><br />
<br />
Oh milder Herbst, wie streife ich so gerne<br />
zu deiner Zeit durch dieses Wäldertal<br />
und seh’ im West den Untergang der Sterne,<br />
Getöntes Laub, die ersten Bäume kahl,<br />
<br />
durch die am Abend Stürme fliehen.<br />
Ich schaue an den dunstumwehten Hängen<br />
Die Schwalben, eh sie in den Süden ziehen,<br />
wie sie sich spielend ineinanderdrängen.<br />
<br />
Geliebter Herbst. Durch deinen Charme gebannt,<br />
den ich in meinen schönsten Worten preise,<br />
hälst du mein Herz, ein zart-entrücktes Pfand,<br />
<br />
und Tränen überziehn mein Auge leise.<br />
Oh dies Gefühl, das diese Stunden schufen!<br />
Wirf ab den Zweifel, wenn die Freuden rufen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">To autumn</span><br />
<br />
Mild pensive Autumn! how I love to stray<br />
At thy sweet season through the woody vale;<br />
And when the western orb’s declining ray<br />
Tinges thy varied foliage, hear the gale<br />
<br />
Of evening sigh among the lofty trees,<br />
And watch thy mists obscure the mountain’s height;<br />
While sportive swallows, tossing in the breeze,<br />
Collect, preparing for their distant flight.<br />
<br />
As, lovely Autumn! on thy charms I gaze,<br />
Thy soften’d charms which I so dearly prize,<br />
A thrilling tender melancholy sways<br />
<br />
My raptur’d heart, and tears suffuse my eyes.<br />
These feelings, which thy pensive hours employ,<br />
Who would resingn for all the world calls joy!<br />
<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Dem Herbst</span><br />
<br />
Oh milder Herbst, wie streife ich so gerne<br />
zu deiner Zeit durch dieses Wäldertal<br />
und seh’ im West den Untergang der Sterne,<br />
Getöntes Laub, die ersten Bäume kahl,<br />
<br />
durch die am Abend Stürme fliehen.<br />
Ich schaue an den dunstumwehten Hängen<br />
Die Schwalben, eh sie in den Süden ziehen,<br />
wie sie sich spielend ineinanderdrängen.<br />
<br />
Geliebter Herbst. Durch deinen Charme gebannt,<br />
den ich in meinen schönsten Worten preise,<br />
hälst du mein Herz, ein zart-entrücktes Pfand,<br />
<br />
und Tränen überziehn mein Auge leise.<br />
Oh dies Gefühl, das diese Stunden schufen!<br />
Wirf ab den Zweifel, wenn die Freuden rufen.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Susan Evance: Written in a ruinous abbey]]></title>
			<link>https://sonett.fontane-place.de/showthread.php?tid=783</link>
			<pubDate>Thu, 29 Nov 2007 12:54:00 +0100</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://sonett.fontane-place.de/member.php?action=profile&uid=1">ZaunköniG</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://sonett.fontane-place.de/showthread.php?tid=783</guid>
			<description><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Written in a ruinous abbey</span><br />
<br />
As ‘mid these mouldering walls I pensive stray,<br />
With moss and ivy rudely overgrown,<br />
I love to watch the last pale glimpse of day,<br />
And hear the rising winds of evening moan.<br />
<br />
How loud the gust comes sweeping o’er the vale!<br />
Now faintly murmurs midst those distant trees;<br />
The owl begins her melancholy wail,<br />
Filling with shrieks the pauses of the breeze.<br />
<br />
Fancy, thy wildest dreams engage my mind –<br />
I gaze on forms which not to earth belong;<br />
I see them riding on the passing wind,<br />
<br />
And hear their sadly-sweet, expressive song.<br />
Wrap’d in the dear tho’ visionary sound,<br />
In spells of rapture all my soul is bound!<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">In einer verfallenen Abtei</span><br />
<br />
Wenn ich so durch die Mauerreste streife,<br />
die mit Moos und Efeu wild bewachsen,<br />
und der Abendwind zieht seine letzte Schleife,<br />
schau ich der Dämmrung nach, die fahl und wachsern.<br />
<br />
Wie laut die Böen wogen übers Tal!<br />
aus dem entfernten Wald hört man ein Brausen<br />
Die Eule hebt zum trauernden Choral<br />
und füllt mit ihrem Schrei die Wetterpausen.<br />
<br />
Wilde Phantasien bestürmen mich<br />
ich starr’ auf überirdische Gestalten.<br />
Ein Schatten, der dem Wind im Flug entwich,<br />
<br />
und hör das Singen der Naturgewalten.<br />
Die Seele; in dies Klingen eingehüllt<br />
ist sie ganz von Erhabenem erfüllt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Written in a ruinous abbey</span><br />
<br />
As ‘mid these mouldering walls I pensive stray,<br />
With moss and ivy rudely overgrown,<br />
I love to watch the last pale glimpse of day,<br />
And hear the rising winds of evening moan.<br />
<br />
How loud the gust comes sweeping o’er the vale!<br />
Now faintly murmurs midst those distant trees;<br />
The owl begins her melancholy wail,<br />
Filling with shrieks the pauses of the breeze.<br />
<br />
Fancy, thy wildest dreams engage my mind –<br />
I gaze on forms which not to earth belong;<br />
I see them riding on the passing wind,<br />
<br />
And hear their sadly-sweet, expressive song.<br />
Wrap’d in the dear tho’ visionary sound,<br />
In spells of rapture all my soul is bound!<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">In einer verfallenen Abtei</span><br />
<br />
Wenn ich so durch die Mauerreste streife,<br />
die mit Moos und Efeu wild bewachsen,<br />
und der Abendwind zieht seine letzte Schleife,<br />
schau ich der Dämmrung nach, die fahl und wachsern.<br />
<br />
Wie laut die Böen wogen übers Tal!<br />
aus dem entfernten Wald hört man ein Brausen<br />
Die Eule hebt zum trauernden Choral<br />
und füllt mit ihrem Schrei die Wetterpausen.<br />
<br />
Wilde Phantasien bestürmen mich<br />
ich starr’ auf überirdische Gestalten.<br />
Ein Schatten, der dem Wind im Flug entwich,<br />
<br />
und hör das Singen der Naturgewalten.<br />
Die Seele; in dies Klingen eingehüllt<br />
ist sie ganz von Erhabenem erfüllt.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Susan Evance: To Melancholy]]></title>
			<link>https://sonett.fontane-place.de/showthread.php?tid=774</link>
			<pubDate>Sun, 25 Nov 2007 11:14:37 +0100</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://sonett.fontane-place.de/member.php?action=profile&uid=1">ZaunköniG</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://sonett.fontane-place.de/showthread.php?tid=774</guid>
			<description><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">To Melancholy</span><br />
<br />
When wintry tempests agitate the deep<br />
On some lone rock I love to sit reclin’d;<br />
And view the sea-birds on wild pinions sweep,<br />
And hear the roaring of the stormy wind,<br />
<br />
That, rushing thro’ the caves with hollow sound,<br />
Seems like the voices of those viewless forms<br />
Which hover wrapp’d in gloomy mist around,<br />
Directing in their course the rolling storms.<br />
<br />
Then, Melancholy! thy sweet power I feel,<br />
For there thine influence reigns o’er all the scene;<br />
Then o’er my heart thy “mystic transports! steal,<br />
<br />
And from each triftling thought my bosom wean.<br />
My raptur’d spirit soars on wing sublime<br />
Beyond the narrow bounds of space or time!<br />
<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Melancholie</span><br />
<br />
Wenn Winterstürme mit dem Dunkel zanken,<br />
such ich mir meinen Platz, ein’ Fels zur Seiten,<br />
und hör den Winden zu, die um mich schwanken<br />
Ich seh’ die Sturmvögel die Böen reiten,<br />
<br />
Der Sturm jagt heulend in den Felsengängen,<br />
klingt wie der Hall von Stimmen, wie von diesen<br />
Gestalten, die verlor’n im Nebel hängen,<br />
die durch ihr Wort dem Sturm den Weg gewiesen,<br />
<br />
bis mich die sanfte Urkraft leicht umspült.<br />
Melancholie schwebt über der Kulisse.<br />
Sie gibt mir dieses mystische Gefühl,<br />
<br />
daß ich kein’ nichtigen Gedanken misse.<br />
Mein Geist spannt Flügel, frei und weit,<br />
über die Grenzen weg, von Raum und Zeit.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">To Melancholy</span><br />
<br />
When wintry tempests agitate the deep<br />
On some lone rock I love to sit reclin’d;<br />
And view the sea-birds on wild pinions sweep,<br />
And hear the roaring of the stormy wind,<br />
<br />
That, rushing thro’ the caves with hollow sound,<br />
Seems like the voices of those viewless forms<br />
Which hover wrapp’d in gloomy mist around,<br />
Directing in their course the rolling storms.<br />
<br />
Then, Melancholy! thy sweet power I feel,<br />
For there thine influence reigns o’er all the scene;<br />
Then o’er my heart thy “mystic transports! steal,<br />
<br />
And from each triftling thought my bosom wean.<br />
My raptur’d spirit soars on wing sublime<br />
Beyond the narrow bounds of space or time!<br />
<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Melancholie</span><br />
<br />
Wenn Winterstürme mit dem Dunkel zanken,<br />
such ich mir meinen Platz, ein’ Fels zur Seiten,<br />
und hör den Winden zu, die um mich schwanken<br />
Ich seh’ die Sturmvögel die Böen reiten,<br />
<br />
Der Sturm jagt heulend in den Felsengängen,<br />
klingt wie der Hall von Stimmen, wie von diesen<br />
Gestalten, die verlor’n im Nebel hängen,<br />
die durch ihr Wort dem Sturm den Weg gewiesen,<br />
<br />
bis mich die sanfte Urkraft leicht umspült.<br />
Melancholie schwebt über der Kulisse.<br />
Sie gibt mir dieses mystische Gefühl,<br />
<br />
daß ich kein’ nichtigen Gedanken misse.<br />
Mein Geist spannt Flügel, frei und weit,<br />
über die Grenzen weg, von Raum und Zeit.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Susan Evance: As o’er the gloomy heath the Pilgrim strays,]]></title>
			<link>https://sonett.fontane-place.de/showthread.php?tid=762</link>
			<pubDate>Sun, 18 Nov 2007 05:43:51 +0100</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://sonett.fontane-place.de/member.php?action=profile&uid=1">ZaunköniG</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://sonett.fontane-place.de/showthread.php?tid=762</guid>
			<description><![CDATA[As o’er the gloomy heath the Pilgrim strays,<br />
When night’s dark shadows thicken all around,<br />
While nought he hears, save the low moaning sound<br />
Of sweeping winds – at length, far distant rays<br />
<br />
Of light from some low cottage bless his gaze;<br />
With joy he then pursues his lonely way,<br />
No longer to despair and grief a prey,<br />
But cheering hope once more his bosom sways.<br />
<br />
Thus have I wander’d in Life’s dreary scene,<br />
Forlorn and hopeless – while Affliction’s blast<br />
My sky with threat’ning clouds has overcast;<br />
<br />
But gentle Friendship’s hallow’d lamp serene,<br />
With guiding ray has bid my fears depart,<br />
And spread its soothing influence through my heart.<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
Wie durch die Heide nachts ein Pilger schweift,<br />
beginnen sich die Schatten aufzuschichten,<br />
er hört nichts, und die Winde sich verdichten,<br />
da – längs den Weg ein blasser Lichtstrahl streift,<br />
<br />
aus einem kleinen Landhaus, und gesegnet<br />
ist der Wandrer nun auf seinem Weg.<br />
Und wider Gram und Zweifel als Beleg<br />
ist ihm das Licht als Hoffnungsstrahl begegnet.<br />
<br />
So zog ich durch mein ödes Leben hin,<br />
verlor’n, verzagt, blass durch die Welt geweht,<br />
Mit drohenden Gewittern übersät mein Himmel. <br />
<br />
Doch auch Freundschaft leuchtet drin.<br />
Ihr Strahl bewirkte, daß die Ängste gingen<br />
und will mein Herz so wohlig-warm durchdringen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[As o’er the gloomy heath the Pilgrim strays,<br />
When night’s dark shadows thicken all around,<br />
While nought he hears, save the low moaning sound<br />
Of sweeping winds – at length, far distant rays<br />
<br />
Of light from some low cottage bless his gaze;<br />
With joy he then pursues his lonely way,<br />
No longer to despair and grief a prey,<br />
But cheering hope once more his bosom sways.<br />
<br />
Thus have I wander’d in Life’s dreary scene,<br />
Forlorn and hopeless – while Affliction’s blast<br />
My sky with threat’ning clouds has overcast;<br />
<br />
But gentle Friendship’s hallow’d lamp serene,<br />
With guiding ray has bid my fears depart,<br />
And spread its soothing influence through my heart.<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
Wie durch die Heide nachts ein Pilger schweift,<br />
beginnen sich die Schatten aufzuschichten,<br />
er hört nichts, und die Winde sich verdichten,<br />
da – längs den Weg ein blasser Lichtstrahl streift,<br />
<br />
aus einem kleinen Landhaus, und gesegnet<br />
ist der Wandrer nun auf seinem Weg.<br />
Und wider Gram und Zweifel als Beleg<br />
ist ihm das Licht als Hoffnungsstrahl begegnet.<br />
<br />
So zog ich durch mein ödes Leben hin,<br />
verlor’n, verzagt, blass durch die Welt geweht,<br />
Mit drohenden Gewittern übersät mein Himmel. <br />
<br />
Doch auch Freundschaft leuchtet drin.<br />
Ihr Strahl bewirkte, daß die Ängste gingen<br />
und will mein Herz so wohlig-warm durchdringen.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Susan Evance: O That religion in that breast did dwell! –]]></title>
			<link>https://sonett.fontane-place.de/showthread.php?tid=750</link>
			<pubDate>Sun, 11 Nov 2007 07:51:16 +0100</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://sonett.fontane-place.de/member.php?action=profile&uid=1">ZaunköniG</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://sonett.fontane-place.de/showthread.php?tid=750</guid>
			<description><![CDATA[O That religion in that breast did dwell! –<br />
See how he leans upon the vessel’s side,<br />
And gloomily surveys the surgy tide.<br />
Could you the meaning of that aspect tell,<br />
<br />
Could you behold the heart that bosom hides,<br />
Its passions tossing like the billows wild,<br />
Its wishes by no soothing hope beguil’d<br />
But which impatience ever restless guides;<br />
<br />
Ah did each thought perplex’d – each prospect dark –<br />
Each feeling of despair now meet your sight,<br />
You’d say that Man, “poor helpless driving bark!<br />
Needed a pilot to direct him right<br />
<br />
On life’s tumultuous waves – and waft him o’er<br />
To some more shelter’d and more peaceful shore.<br />
<br />
<br />
<br />
Daß mir der Glaube stets im Herzen bleibt!<br />
Sieh ihn, als Steuermann, ganz ungerührt,<br />
wie er das Schiff durch die Gezeiten führt.<br />
Kennst du ein bessres Wort, das ihn beschreibt?<br />
<br />
Könnt’st du das Herz in meinem Busen sehen;<br />
Es ist von Leidenschaften wild umtost,<br />
noch keinem harten Schicksal zugelost,<br />
doch will vor Ungeduld beinah vergehen.<br />
<br />
Verwirrt mich ein Gedanke – „Was wohl wäre?“<br />
erkennst du leicht am Blick mein stummes Hadern.<br />
Du nennt den Menschen eine „Geisterfähre“<br />
spürt er sein Ziel nicht schon in seinen Adern.<br />
<br />
Ein Lotse führ’ ihn durch die Sturmgewalten,<br />
um einst die sichre Zuflucht zu erhalten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[O That religion in that breast did dwell! –<br />
See how he leans upon the vessel’s side,<br />
And gloomily surveys the surgy tide.<br />
Could you the meaning of that aspect tell,<br />
<br />
Could you behold the heart that bosom hides,<br />
Its passions tossing like the billows wild,<br />
Its wishes by no soothing hope beguil’d<br />
But which impatience ever restless guides;<br />
<br />
Ah did each thought perplex’d – each prospect dark –<br />
Each feeling of despair now meet your sight,<br />
You’d say that Man, “poor helpless driving bark!<br />
Needed a pilot to direct him right<br />
<br />
On life’s tumultuous waves – and waft him o’er<br />
To some more shelter’d and more peaceful shore.<br />
<br />
<br />
<br />
Daß mir der Glaube stets im Herzen bleibt!<br />
Sieh ihn, als Steuermann, ganz ungerührt,<br />
wie er das Schiff durch die Gezeiten führt.<br />
Kennst du ein bessres Wort, das ihn beschreibt?<br />
<br />
Könnt’st du das Herz in meinem Busen sehen;<br />
Es ist von Leidenschaften wild umtost,<br />
noch keinem harten Schicksal zugelost,<br />
doch will vor Ungeduld beinah vergehen.<br />
<br />
Verwirrt mich ein Gedanke – „Was wohl wäre?“<br />
erkennst du leicht am Blick mein stummes Hadern.<br />
Du nennt den Menschen eine „Geisterfähre“<br />
spürt er sein Ziel nicht schon in seinen Adern.<br />
<br />
Ein Lotse führ’ ihn durch die Sturmgewalten,<br />
um einst die sichre Zuflucht zu erhalten.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Susan Evance: Repentance, bathe me in thy sea of tears!]]></title>
			<link>https://sonett.fontane-place.de/showthread.php?tid=749</link>
			<pubDate>Sun, 11 Nov 2007 07:39:00 +0100</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://sonett.fontane-place.de/member.php?action=profile&uid=1">ZaunköniG</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://sonett.fontane-place.de/showthread.php?tid=749</guid>
			<description><![CDATA[Repentance, bathe me in thy sea of tears!<br />
Ah touch my heart with purifying sway;<br />
And let these stains my darken’d conscience bears,<br />
By thy pale waters all be wash’d away;<br />
<br />
Yet how can these remove Guilt’s gloomy die!<br />
Oh how atone for oft repeated sin<br />
Regardless of each warning from on high,<br />
The call without the monitor within! –<br />
<br />
Redeeming mercy – here alone the thought<br />
Can rest in hope; - yet come Repentance, come,<br />
With all thy tender melting sorrows fraught,<br />
And guide this wand’ring heart. unto its home;<br />
<br />
And while my own sad erring ways I grieve,<br />
Ah may I others learn to pity and forgive.<br />
<br />
<br />
<br />
Oh Reue, bade mich im Tränensee!<br />
Oh komm, berühr mein Herz und läuter mich,<br />
Wasch rein in deinem Wasser, rein wie Schnee<br />
den Fleck, der sich mir aufs Gewissen schlich.<br />
<br />
Wie wird man seiner schweren schuld enthoben?<br />
Wie büßt man die oft wiederholten Sünden,<br />
nicht achtend alle Stimmen, die von oben<br />
jedem seine Ordnung laut verkünden!<br />
<br />
Alleine der Gedanke deiner Gnaden<br />
kann Hoffnung bergen; laß mich nun bereuen.<br />
Mit stiller Sühne will ich mich beladen;<br />
und führe mich zurück auf den getreuen<br />
<br />
Weg, aus dieser Irre, Lehr mich Leben.<br />
Lehr mich Verstehen, Mitleid und Vergeben.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Repentance, bathe me in thy sea of tears!<br />
Ah touch my heart with purifying sway;<br />
And let these stains my darken’d conscience bears,<br />
By thy pale waters all be wash’d away;<br />
<br />
Yet how can these remove Guilt’s gloomy die!<br />
Oh how atone for oft repeated sin<br />
Regardless of each warning from on high,<br />
The call without the monitor within! –<br />
<br />
Redeeming mercy – here alone the thought<br />
Can rest in hope; - yet come Repentance, come,<br />
With all thy tender melting sorrows fraught,<br />
And guide this wand’ring heart. unto its home;<br />
<br />
And while my own sad erring ways I grieve,<br />
Ah may I others learn to pity and forgive.<br />
<br />
<br />
<br />
Oh Reue, bade mich im Tränensee!<br />
Oh komm, berühr mein Herz und läuter mich,<br />
Wasch rein in deinem Wasser, rein wie Schnee<br />
den Fleck, der sich mir aufs Gewissen schlich.<br />
<br />
Wie wird man seiner schweren schuld enthoben?<br />
Wie büßt man die oft wiederholten Sünden,<br />
nicht achtend alle Stimmen, die von oben<br />
jedem seine Ordnung laut verkünden!<br />
<br />
Alleine der Gedanke deiner Gnaden<br />
kann Hoffnung bergen; laß mich nun bereuen.<br />
Mit stiller Sühne will ich mich beladen;<br />
und führe mich zurück auf den getreuen<br />
<br />
Weg, aus dieser Irre, Lehr mich Leben.<br />
Lehr mich Verstehen, Mitleid und Vergeben.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Susan Evance: Recantatory to the preceding]]></title>
			<link>https://sonett.fontane-place.de/showthread.php?tid=740</link>
			<pubDate>Sun, 04 Nov 2007 11:53:10 +0100</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://sonett.fontane-place.de/member.php?action=profile&uid=1">ZaunköniG</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://sonett.fontane-place.de/showthread.php?tid=740</guid>
			<description><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Recantatory to the preceding</span><br />
<br />
Ah no – enthusiasm’s hour is fled; -- <br />
Society, ! though many a saddening ill<br />
Abides within the circle of thy tread,<br />
Yet fondly do I cling unto thee still.<br />
<br />
How could I live estrang’d from all mankind:<br />
How could I bear the desolate remove<br />
From all the sweet communion of the mind –<br />
The Sympathies of friendship, and of love! –<br />
<br />
Rebellious Man in every changing scene<br />
Must feel th’ effect of his primeval crime; -<br />
Ah! let him sometimes seek the shade serene,<br />
<br />
And sooth his weary soul with thought sublime; -<br />
But ‘tis in social life that he must prove<br />
Trials that fit him for the realms above.<br />
<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Rückbesinnung</span><br />
<br />
Oh nein – So schnell verflog die Euphorie; -- <br />
Gesellschaft! – Oft ist sie ein schleichend Gift,<br />
Zu sehn, zu hörn, wer wann wo jemand trifft.<br />
Nun schmiege ich mich in die Harmonie.<br />
<br />
Wie konnt’ ich so vom Mensch entfremdet leben,<br />
und wie ertrug ich die Entfernung jeder<br />
Bindung unsrer Seelen, Glück jedweder<br />
Freundschaft, Liebe, Sympathie? Daneben<br />
<br />
kämpft ein jeder kalt um seine Rollen,<br />
Erneuert und erlitt den Sündenfall,<br />
Beschwört den letzten reinigenden Knall;<br />
<br />
Ach, würden sie mehr Zeit der Muse zollen.<br />
Doch die Gesellschaft sucht vor allen Dingen<br />
sich steil in höh’re Posten aufzuschwingen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Recantatory to the preceding</span><br />
<br />
Ah no – enthusiasm’s hour is fled; -- <br />
Society, ! though many a saddening ill<br />
Abides within the circle of thy tread,<br />
Yet fondly do I cling unto thee still.<br />
<br />
How could I live estrang’d from all mankind:<br />
How could I bear the desolate remove<br />
From all the sweet communion of the mind –<br />
The Sympathies of friendship, and of love! –<br />
<br />
Rebellious Man in every changing scene<br />
Must feel th’ effect of his primeval crime; -<br />
Ah! let him sometimes seek the shade serene,<br />
<br />
And sooth his weary soul with thought sublime; -<br />
But ‘tis in social life that he must prove<br />
Trials that fit him for the realms above.<br />
<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Rückbesinnung</span><br />
<br />
Oh nein – So schnell verflog die Euphorie; -- <br />
Gesellschaft! – Oft ist sie ein schleichend Gift,<br />
Zu sehn, zu hörn, wer wann wo jemand trifft.<br />
Nun schmiege ich mich in die Harmonie.<br />
<br />
Wie konnt’ ich so vom Mensch entfremdet leben,<br />
und wie ertrug ich die Entfernung jeder<br />
Bindung unsrer Seelen, Glück jedweder<br />
Freundschaft, Liebe, Sympathie? Daneben<br />
<br />
kämpft ein jeder kalt um seine Rollen,<br />
Erneuert und erlitt den Sündenfall,<br />
Beschwört den letzten reinigenden Knall;<br />
<br />
Ach, würden sie mehr Zeit der Muse zollen.<br />
Doch die Gesellschaft sucht vor allen Dingen<br />
sich steil in höh’re Posten aufzuschwingen.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Susan Evance: O Take me from the hated haunts of man;]]></title>
			<link>https://sonett.fontane-place.de/showthread.php?tid=728</link>
			<pubDate>Mon, 22 Oct 2007 12:15:45 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://sonett.fontane-place.de/member.php?action=profile&uid=1">ZaunköniG</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://sonett.fontane-place.de/showthread.php?tid=728</guid>
			<description><![CDATA[O Take me from the hated haunts of man;<br />
O hide me on some rock-encompass’d shore,<br />
Where I may spend unseen life’s little span,<br />
And never hear of guilt and misery more<br />
<br />
There a Recluse, within some lonely cave,<br />
I’ll read, and watch, and meditate, and pray;<br />
I’ll list the murmurs of the rolling wave,<br />
And mark the rising and the setting ray;<br />
<br />
No helpless animals for me shall bleed;<br />
The hand of nature shall my wants supply<br />
I’ll view them as at liberty they feed,<br />
<br />
And their delight shall be my luxury.<br />
O how I long for solitude like this!<br />
For nature’s innocence, and nature’s bliss.<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
Oh, schütz mich vor dem Haß und Neid der Meute,<br />
verbirg mich an dem felsumringten Strand,<br />
wo ich in Ruhe leben kann, ab heute<br />
nichts mehr hör’ von Schuld und Gier und Tand.<br />
<br />
Ich möchte ungestört sein, wenn ich lese,<br />
schaue, bete oder meditiere,<br />
das Meeresrauschen hör’n in der Askese,<br />
wenn ich mich in der Dämmerung verliere.<br />
<br />
Kein hilfloses Geschöpf soll für mich leiden.<br />
Nur die Natur soll mein Bedürfnis stillen.<br />
In Freiheit und in Frieden soll’n sie weiden.<br />
<br />
Und ihre Freude ist mein ganzer Willen.<br />
Wie lange wart’ ich auf die Stunde nur,<br />
die Unschuld und den Segen der Natur.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[O Take me from the hated haunts of man;<br />
O hide me on some rock-encompass’d shore,<br />
Where I may spend unseen life’s little span,<br />
And never hear of guilt and misery more<br />
<br />
There a Recluse, within some lonely cave,<br />
I’ll read, and watch, and meditate, and pray;<br />
I’ll list the murmurs of the rolling wave,<br />
And mark the rising and the setting ray;<br />
<br />
No helpless animals for me shall bleed;<br />
The hand of nature shall my wants supply<br />
I’ll view them as at liberty they feed,<br />
<br />
And their delight shall be my luxury.<br />
O how I long for solitude like this!<br />
For nature’s innocence, and nature’s bliss.<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
Oh, schütz mich vor dem Haß und Neid der Meute,<br />
verbirg mich an dem felsumringten Strand,<br />
wo ich in Ruhe leben kann, ab heute<br />
nichts mehr hör’ von Schuld und Gier und Tand.<br />
<br />
Ich möchte ungestört sein, wenn ich lese,<br />
schaue, bete oder meditiere,<br />
das Meeresrauschen hör’n in der Askese,<br />
wenn ich mich in der Dämmerung verliere.<br />
<br />
Kein hilfloses Geschöpf soll für mich leiden.<br />
Nur die Natur soll mein Bedürfnis stillen.<br />
In Freiheit und in Frieden soll’n sie weiden.<br />
<br />
Und ihre Freude ist mein ganzer Willen.<br />
Wie lange wart’ ich auf die Stunde nur,<br />
die Unschuld und den Segen der Natur.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Susan Evance: To content]]></title>
			<link>https://sonett.fontane-place.de/showthread.php?tid=721</link>
			<pubDate>Thu, 18 Oct 2007 14:32:13 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://sonett.fontane-place.de/member.php?action=profile&uid=1">ZaunköniG</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://sonett.fontane-place.de/showthread.php?tid=721</guid>
			<description><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">To content</span><br />
<br />
O leave me not, Content! I cannot bear<br />
The absence of thy sweet, thy heavenly smile;<br />
‘Tis that alone can gild he form of care,<br />
can smooth the ruggedness of wearying toil.<br />
<br />
Ah! I have shun’d wild passion’s stormy course,<br />
Left her intoxicating cup of joy,<br />
To drink from thy serene and hallow’d source<br />
The sweets that know no mingled dark alloy.<br />
<br />
Depart not then – but with those angel charms<br />
That first endear’d thee to my youthful heart,<br />
O Come, and hush these fluttering alarms,<br />
<br />
And all thy peaceful purity impart.<br />
Subdue each rising wish, each feeling rude,<br />
And reign within my bosom’s solitude.<br />
<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Bescheidenheit</span><br />
<br />
Verlaß mich nicht, Bescheidenheit! Ich kann <br />
nicht ohn’ dein Lächeln, daß mir oft allein<br />
mein Gleichgewicht für mich zurückgewann,<br />
mir Zuflucht bot, nach all den Plackerein.<br />
<br />
Ich mied den Weg der wilden Leidenschaften,<br />
ergab mich nicht dem Rausch der Lustpokale,<br />
da mir ein klarer Quell das Heil verschafft<br />
und ich noch kein Tribut der Trübnis zahle.<br />
<br />
Ich bleibe standhaft, aber engelsgleich<br />
werd ich umschmeichelt und mein junges Herz.<br />
O hilf, daß die Versuchung von mir weicht<br />
<br />
und ordne auch die Stimmen des Konzerts<br />
zu lauter Wünsche und der Eitelkeit.<br />
Dir sei allein mein Herz, das du befreit.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">To content</span><br />
<br />
O leave me not, Content! I cannot bear<br />
The absence of thy sweet, thy heavenly smile;<br />
‘Tis that alone can gild he form of care,<br />
can smooth the ruggedness of wearying toil.<br />
<br />
Ah! I have shun’d wild passion’s stormy course,<br />
Left her intoxicating cup of joy,<br />
To drink from thy serene and hallow’d source<br />
The sweets that know no mingled dark alloy.<br />
<br />
Depart not then – but with those angel charms<br />
That first endear’d thee to my youthful heart,<br />
O Come, and hush these fluttering alarms,<br />
<br />
And all thy peaceful purity impart.<br />
Subdue each rising wish, each feeling rude,<br />
And reign within my bosom’s solitude.<br />
<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Bescheidenheit</span><br />
<br />
Verlaß mich nicht, Bescheidenheit! Ich kann <br />
nicht ohn’ dein Lächeln, daß mir oft allein<br />
mein Gleichgewicht für mich zurückgewann,<br />
mir Zuflucht bot, nach all den Plackerein.<br />
<br />
Ich mied den Weg der wilden Leidenschaften,<br />
ergab mich nicht dem Rausch der Lustpokale,<br />
da mir ein klarer Quell das Heil verschafft<br />
und ich noch kein Tribut der Trübnis zahle.<br />
<br />
Ich bleibe standhaft, aber engelsgleich<br />
werd ich umschmeichelt und mein junges Herz.<br />
O hilf, daß die Versuchung von mir weicht<br />
<br />
und ordne auch die Stimmen des Konzerts<br />
zu lauter Wünsche und der Eitelkeit.<br />
Dir sei allein mein Herz, das du befreit.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Susan Evance: Contentment! I have left the lowly spot]]></title>
			<link>https://sonett.fontane-place.de/showthread.php?tid=715</link>
			<pubDate>Sun, 14 Oct 2007 20:50:04 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://sonett.fontane-place.de/member.php?action=profile&uid=1">ZaunköniG</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://sonett.fontane-place.de/showthread.php?tid=715</guid>
			<description><![CDATA[Contentment! I have left the lowly spot<br />
Where Peace in still seclusion lov’d to dwell.<br />
Within the shelter of thy simple cell,<br />
There once was fix’d my humble happy lot;<br />
<br />
Ah would that I had never known a change!<br />
For ‘mong reposing scenes that smil’d around,<br />
Serenest bliss my quiet bosom found. –<br />
‘Twas Hope who taught my wand’ring feet to range<br />
<br />
Cruel deluder! she in pilgrim vest<br />
Came to our cot: and by her witching tale,<br />
“While dwelling there an unsuspected guest,”<br />
<br />
Seduc’d me from Contentment’s happy vale.<br />
Ah! now, alone, amidst surrounding fears,<br />
I’m left to disappointment and to tears!<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
Zufriedenheit! Ich hab’ verlor’n den Ort,<br />
wo ich in stiller Abgeschiedenheit<br />
die Zuflucht fand. Die unbeschwerte Zeit<br />
der Demut, dieses Glückslos gab ich fort.<br />
<br />
Ich gab es leichthin für ein Hoffnungszeichen.<br />
Ach, blieb ich doch, wo ich geborgen war,<br />
Wo Freuden klein, doch echt sind, rein und klar.<br />
Die Hoffnung drang mich, durch die Welt zu streichen.<br />
<br />
Fatale Täuschung! Früh auf Pilgerschuhen,<br />
trat sie uns schon ans Kinderbett und sang:<br />
„Arglos wirst du in der Heimat ruhen“,<br />
<br />
bis meine Sehnsucht bald mein Glück bezwang,<br />
das ich im Tausch für Furcht, und überdies<br />
Enttäuschungen und Tränen nur verließ.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Contentment! I have left the lowly spot<br />
Where Peace in still seclusion lov’d to dwell.<br />
Within the shelter of thy simple cell,<br />
There once was fix’d my humble happy lot;<br />
<br />
Ah would that I had never known a change!<br />
For ‘mong reposing scenes that smil’d around,<br />
Serenest bliss my quiet bosom found. –<br />
‘Twas Hope who taught my wand’ring feet to range<br />
<br />
Cruel deluder! she in pilgrim vest<br />
Came to our cot: and by her witching tale,<br />
“While dwelling there an unsuspected guest,”<br />
<br />
Seduc’d me from Contentment’s happy vale.<br />
Ah! now, alone, amidst surrounding fears,<br />
I’m left to disappointment and to tears!<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
Zufriedenheit! Ich hab’ verlor’n den Ort,<br />
wo ich in stiller Abgeschiedenheit<br />
die Zuflucht fand. Die unbeschwerte Zeit<br />
der Demut, dieses Glückslos gab ich fort.<br />
<br />
Ich gab es leichthin für ein Hoffnungszeichen.<br />
Ach, blieb ich doch, wo ich geborgen war,<br />
Wo Freuden klein, doch echt sind, rein und klar.<br />
Die Hoffnung drang mich, durch die Welt zu streichen.<br />
<br />
Fatale Täuschung! Früh auf Pilgerschuhen,<br />
trat sie uns schon ans Kinderbett und sang:<br />
„Arglos wirst du in der Heimat ruhen“,<br />
<br />
bis meine Sehnsucht bald mein Glück bezwang,<br />
das ich im Tausch für Furcht, und überdies<br />
Enttäuschungen und Tränen nur verließ.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Susan Evance: Why do I muse on moments that are past]]></title>
			<link>https://sonett.fontane-place.de/showthread.php?tid=692</link>
			<pubDate>Mon, 01 Oct 2007 16:35:03 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://sonett.fontane-place.de/member.php?action=profile&uid=1">ZaunköniG</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://sonett.fontane-place.de/showthread.php?tid=692</guid>
			<description><![CDATA[Why do I muse on moments that are past<br />
Like the fond visions of an airy dream,<br />
With weeping tenderness, and thought o’ercast<br />
With shades of deep regret? Alas! they seem<br />
<br />
The smiling scenes where sunbeams of delight<br />
Unclouded love to linger; strew’d with flowers,<br />
Whose perfum’d buds appear more softly bright,<br />
Than rainbow glittering on summer showers.<br />
<br />
Ah! does mot memory like Hope deceive?<br />
Like Hope resign her realms to Fancy’s sway,<br />
Who fondly loves magic veil to weave<br />
<br />
For every past as well as future day?<br />
Ah, surely yes! for Sorrow’s tearful show’r<br />
Falls on the beam that gilds our fairest hour.<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
Warum sinnier’ ich über alte Zeiten<br />
und über luftig leichte Visionen?<br />
Mit melancholischem Gewölk bereiten <br />
Schatten die Kulissen und betonen<br />
<br />
die schönen Szenen und die Freudenstrahlen,<br />
die unbeschwert die Sommerblumen streuen<br />
die Blüten, die sich in die Landschaft malen<br />
und sich auf den Regenbogen freuen.<br />
<br />
Will uns nicht Hoffnung wie Erinn’rung trügen?<br />
Führt uns Hoffnung nicht in Schwärmereien?<br />
Daß sich die Schleier dicht zusammenfügen,<br />
<br />
uns aus dem Zeitenstrom kurz zu befreien?<br />
Ja, auf die tagsüber  geschlagnen Wunden<br />
legen sich die goldgeträumten Stunden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Why do I muse on moments that are past<br />
Like the fond visions of an airy dream,<br />
With weeping tenderness, and thought o’ercast<br />
With shades of deep regret? Alas! they seem<br />
<br />
The smiling scenes where sunbeams of delight<br />
Unclouded love to linger; strew’d with flowers,<br />
Whose perfum’d buds appear more softly bright,<br />
Than rainbow glittering on summer showers.<br />
<br />
Ah! does mot memory like Hope deceive?<br />
Like Hope resign her realms to Fancy’s sway,<br />
Who fondly loves magic veil to weave<br />
<br />
For every past as well as future day?<br />
Ah, surely yes! for Sorrow’s tearful show’r<br />
Falls on the beam that gilds our fairest hour.<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
Warum sinnier’ ich über alte Zeiten<br />
und über luftig leichte Visionen?<br />
Mit melancholischem Gewölk bereiten <br />
Schatten die Kulissen und betonen<br />
<br />
die schönen Szenen und die Freudenstrahlen,<br />
die unbeschwert die Sommerblumen streuen<br />
die Blüten, die sich in die Landschaft malen<br />
und sich auf den Regenbogen freuen.<br />
<br />
Will uns nicht Hoffnung wie Erinn’rung trügen?<br />
Führt uns Hoffnung nicht in Schwärmereien?<br />
Daß sich die Schleier dicht zusammenfügen,<br />
<br />
uns aus dem Zeitenstrom kurz zu befreien?<br />
Ja, auf die tagsüber  geschlagnen Wunden<br />
legen sich die goldgeträumten Stunden.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Susan Evance: Written on returning to my home]]></title>
			<link>https://sonett.fontane-place.de/showthread.php?tid=677</link>
			<pubDate>Thu, 13 Sep 2007 12:10:57 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://sonett.fontane-place.de/member.php?action=profile&uid=1">ZaunköniG</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://sonett.fontane-place.de/showthread.php?tid=677</guid>
			<description><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Written on returning to my home</span><br />
<br />
With weeping tenderness once more I gaze<br />
On these romantic scenes I love so well:<br />
Where peace and pensive solitude still dwell,<br />
As in my happy childhood’s smiling days;<br />
<br />
When my unfolding mind did first behold<br />
The charms of nature with a musing eye,<br />
And caught sweet melancholy’s magic sigh;<br />
When through the wood’s deep shadowy glen I stroll’d<br />
<br />
With transport listening, as the carol clear<br />
Of some sweet linnet hail’d the opening day,<br />
Or hymn’d to sleeping eve th’ enchanting lay.<br />
<br />
Ah! lovely scenes – I met you with a tear –<br />
For strange vicissitudes have cross’d my way,<br />
Since last I saw the glittering sun-beam here!<br />
<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Bei meiner Heimkehr</span><br />
<br />
Mit Tränen in den Augen sehe ich<br />
auf die romantischen und stillen Szenen<br />
von Beschaulichkeit und Frieden, jenen<br />
Tagen meiner Kindheit, da ich mich<br />
<br />
mit freiem Blick in die Natur versenkt.<br />
Ich fand Geborgenheiten und Magie;<br />
Ich schwelgte oftmals in Melancholie,<br />
hab ich den Schritt durch diesen Wald gelenkt,<br />
<br />
der glockenklare Lieder zu mir trug,<br />
vom kleinen Hänfling, der den Tag begrüßt,<br />
oder mir zur Nacht den Traum versüßt.<br />
<br />
Bis unsre Wiedersehensstunde schlug,<br />
hatt’ ich schon manche Träne eingebüßt,<br />
verging auch meine Zeit seither im Flug.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Written on returning to my home</span><br />
<br />
With weeping tenderness once more I gaze<br />
On these romantic scenes I love so well:<br />
Where peace and pensive solitude still dwell,<br />
As in my happy childhood’s smiling days;<br />
<br />
When my unfolding mind did first behold<br />
The charms of nature with a musing eye,<br />
And caught sweet melancholy’s magic sigh;<br />
When through the wood’s deep shadowy glen I stroll’d<br />
<br />
With transport listening, as the carol clear<br />
Of some sweet linnet hail’d the opening day,<br />
Or hymn’d to sleeping eve th’ enchanting lay.<br />
<br />
Ah! lovely scenes – I met you with a tear –<br />
For strange vicissitudes have cross’d my way,<br />
Since last I saw the glittering sun-beam here!<br />
<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Bei meiner Heimkehr</span><br />
<br />
Mit Tränen in den Augen sehe ich<br />
auf die romantischen und stillen Szenen<br />
von Beschaulichkeit und Frieden, jenen<br />
Tagen meiner Kindheit, da ich mich<br />
<br />
mit freiem Blick in die Natur versenkt.<br />
Ich fand Geborgenheiten und Magie;<br />
Ich schwelgte oftmals in Melancholie,<br />
hab ich den Schritt durch diesen Wald gelenkt,<br />
<br />
der glockenklare Lieder zu mir trug,<br />
vom kleinen Hänfling, der den Tag begrüßt,<br />
oder mir zur Nacht den Traum versüßt.<br />
<br />
Bis unsre Wiedersehensstunde schlug,<br />
hatt’ ich schon manche Träne eingebüßt,<br />
verging auch meine Zeit seither im Flug.]]></content:encoded>
		</item>
	</channel>
</rss>