15.06.2026, 10:23
XV
Nach Tagen Nächten mühevoller Reisen
Nicht dass Gefahr noch Abenteuer lockte
Kam der da dumpf im sticken Boote hockte
Zur wüsten Insel wo die Vögel kreisen
Die fiedrig Stummen welche immer fliegen
Um hohe Klippe dort beim öden Strand
Erkennen ihn den Bruder auf dem Sand
Wie sie an keinem Orte heimisch liegen
Wenn dann in dunklem Unmut durch die Wellen
Er ziellos um des Körpers Kühlung pflügt
Gleich wie er vor der eigenen Trauer flüchtet
Dann wird ein Vogel ihm doch zum Gesellen
Der überm Wasser dicht im Wind sich wiegt
Nur ganz das Auge auf sein Haupt gerichtet.
Nach Tagen Nächten mühevoller Reisen
Nicht dass Gefahr noch Abenteuer lockte
Kam der da dumpf im sticken Boote hockte
Zur wüsten Insel wo die Vögel kreisen
Die fiedrig Stummen welche immer fliegen
Um hohe Klippe dort beim öden Strand
Erkennen ihn den Bruder auf dem Sand
Wie sie an keinem Orte heimisch liegen
Wenn dann in dunklem Unmut durch die Wellen
Er ziellos um des Körpers Kühlung pflügt
Gleich wie er vor der eigenen Trauer flüchtet
Dann wird ein Vogel ihm doch zum Gesellen
Der überm Wasser dicht im Wind sich wiegt
Nur ganz das Auge auf sein Haupt gerichtet.
Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.

