17.06.2026, 10:20
XVI
So bleib in deiner Kammer dumpf und grau
Im alten Leinen liegen das dich deckte
Und vor dem strengen Blick des Tags versteckte
Wie seiner Mühe. Träge du und lau
Du wolltest niemals mutig dich bewähren
Nur heimlich lugen hin zum weiten Heer
Der Wagenden. Das Leben schien zu schwer
Doch eigenes Tun vermag uns nur zu nähren.
Nun du dein Weniges hältst mit schlaffen Armen
Nässt Missmut dir durch jede leere Stunde
In der du immer dich dem Kampf nicht stelltest
Gleich der aus weichem Fleisch gebrochenen Wunde.
Dein Fehl entfacht in keinem ein Erbarmen
Da feige du dich keinem beigeselltest.
So bleib in deiner Kammer dumpf und grau
Im alten Leinen liegen das dich deckte
Und vor dem strengen Blick des Tags versteckte
Wie seiner Mühe. Träge du und lau
Du wolltest niemals mutig dich bewähren
Nur heimlich lugen hin zum weiten Heer
Der Wagenden. Das Leben schien zu schwer
Doch eigenes Tun vermag uns nur zu nähren.
Nun du dein Weniges hältst mit schlaffen Armen
Nässt Missmut dir durch jede leere Stunde
In der du immer dich dem Kampf nicht stelltest
Gleich der aus weichem Fleisch gebrochenen Wunde.
Dein Fehl entfacht in keinem ein Erbarmen
Da feige du dich keinem beigeselltest.
Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.

