27.06.2026, 15:03
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Der Fluss
II
Der Regen sickert durch das Erdreich, netzt
hier Sand, dort Krume und hält fest verbunden
die Schichten, bis die Feuchtigkeit zuletzt
zu Nässe wird. Im Grund wiedergefunden
ziehn Tropfen Tropfen nach sich durch die Spalten,
vereint, den Halt des erdreichs abzuschwächen...
erst fließts nur langsam, doch bald gibt 's kein Halten...
Nachströmend drängt es an die Oberflächen,
wo das Gelände abfällt. Freier fühlt
sich dort das Fließen an, umgeben nur
von Gleichen, blos der Schwerkraft noch verpflichtet.
Ein Bett, von Gleichgesinnten ausgespült,
gibt eine Richtung vor dem eignen Streben,
geeint auf ein geeintes Ziel gerichtet.
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Der Fluss
II
Der Regen sickert durch das Erdreich, netzt
hier Sand, dort Krume und hält fest verbunden
die Schichten, bis die Feuchtigkeit zuletzt
zu Nässe wird. Im Grund wiedergefunden
ziehn Tropfen Tropfen nach sich durch die Spalten,
vereint, den Halt des erdreichs abzuschwächen...
erst fließts nur langsam, doch bald gibt 's kein Halten...
Nachströmend drängt es an die Oberflächen,
wo das Gelände abfällt. Freier fühlt
sich dort das Fließen an, umgeben nur
von Gleichen, blos der Schwerkraft noch verpflichtet.
Ein Bett, von Gleichgesinnten ausgespült,
gibt eine Richtung vor dem eignen Streben,
geeint auf ein geeintes Ziel gerichtet.
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Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.

